Gemeinsam etwas ändern
von Jürgen Schneider:
„Man kann ja doch nichts ändern.“, dass habe ich immer wieder gehört, wenn ich bei der Vorstellungsrunde in meinem Wahlkreis auf einen überzeugten „Nicht-Wähler“ traf. Leider waren nur wenige gesprächsbereit. Ich oder besser wir haben schon einmal den Gegenbeweis angetreten. Mit der Bürgerinitiative „Pro Hallenbad“ kämpften wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gegen die unrealistischen Träume vom Luxus-Thermalbad am Stadtrand und haben den Bürgerentscheid gewonnen.
Es bringt also doch etwas, wenn man zu einem Bürgerentscheid oder zu einer Wahl geht. Noch mehr aber, wenn man sich für eine Sache einsetzt.
Erstaunlich viele „Nicht-Wähler“ würden sehr gerne vieles ändern. Aber wie? Überhaupt zur Wahl zu gehen ist der erste Schritt. Das reicht aber nicht: Man braucht „Mit-Kämpfer“.
Ich habe diese Kampf-GenossInnen beim SPD-Ortsverein gefunden. „Bad Oldesloe gemeinsam gestalten“ ist nicht nur ein Slogan, sondern unser Programm. Ich bin von der Bürgerinitiative „Pro Hallenbad“ zur SPD gekommen und habe dort wie es so schön heißt „meine politische Heimat“ gefunden, ja und vor allem einen Kreis gleichgesinnter, aufgeschlossener, stets hilfsbereiter Genossinnen und Genossen.
1967 kam ich nach Bad Oldesloe. Ich war zunächst bei den HAKO-Werken tätig, zwei Jahre bei AEG-Telefunken in Frankfurt und dann bei der Axel Springer AG in Hamburg. Ich bin Diplom-Ingenieur und Betriebswirt und war überwiegend im Controlling tätig. Seit 2005 bin ich im Ruhestand.
In der Stadtverordnentenversammlung möchte ich mich für mehr Umweltschutz in Bad Oldesloe und mehr Bürgerbeteiligung einsetzen, damit „Bad Oldesloe gemeinsam gestalten“ kein leeres Wahl-Versprechen bleibt.
Bitte sprechen Sie mich an mit Ihren Anregungen oder Ihrer Kritik.
Jürgen Schneider
( Bad Oldesloer MARKT / 11. Juni 2008 )






